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Abenteuer zur See und auf Bühnen

 

Bevor Mario Gericke die Zauberwelt aus Ritterlager, Artisten und Wahrsagern errichtete, ist er in einer Priestersoutane aufgetreten, zusammen mit der Band „Potentia Animi“ (steht für Kraft der Seele), die sich 2002 gründete und am 30. April ihr Abschiedskonzert auf der Wasserburg Rosslau gab. Es war nicht das erste Projekt der drei Musiker. In der Mittelalterszene sind sie längst etabliert, etwa als Mitglieder der Formationen „Corvus Corax“, „Spilwut“ und Inchtabokatables“.

 

Das Faible für Masken ist dem Enthusiasten bis auf die Belziger Burgbühne gefolgt. Im Fantasymusical „Laroranja“ ist er der Mann mit dem größten Schild und einem Helm, den er vorm Publikum nicht lüftet. Dabei dürfte sein Gesicht einigen Zuschauern bekannt vorkommen.

Als Schauspieler stand Mario Gericke bereits für die DEFA vor der Kamera, so wie für den Spielfilm „Zum Teufel mit Harbolla“. Nach der Wende folgte „Nicolaikirche“ an der Seite von Barbara Auer, Otto Sanders und Ulrich Mühe.

 

Seine Vielseitigkeit hat noch mehr Facetten: Sechs Jahre lang fuhr er zur See, studierte Schauspiel an der Theaterhochschule „Hans Otto“ Leipzig. Nach Engagements am Wiener Volkstheater und am Deutschen Theater Berlin sowie für Fernsehen und Kino inszenierte er 1993 das erste mal selbst und reist mit seinem Tourneetheater durch Kanada und die USA. Das Multitalent baute sein eigenes Tonstudio auf. Er komponiert, produziert CDs, Radiospots und Kinotrailer. Für etliche Dokumentar – und Kurzfilmproduktionen schreibt er die Musik und wirkt als Sprecher mit.

Fläming Echo 2009

Presseartikel